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Von Bar├čel ├╝ber Syrien nach Birkenwerder

Norbert Hagen liebt seinen Garten, auch wenn sein Beruf als Vermessungsingenieur und vor allem der anstehende B├╝rgermeisterwahlkampf in Birkenwerder ihm derzeit wenig Zeit lassen, die Idylle zu genie├čen. Doch eines ist ihm heilig: Zu Hause wird nicht gearbeitet. Lieber bleibt Hagen l├Ąnger im B├╝ro, was aber so oft nicht der Fall ist. Mit einem Lachen entwaffnet er seine Frau, die gerade etwas entgegnen will.
In Bar├čel wurde Norbert Hagen 1958 geboren. Nach der Schule kam er zum Studium nach Berlin: Vermessungswesen und Geod├Ąsie. Danach folgte ein Job in der Lagerst├Ąttenforschung, um nach abbauf├Ąhigen ├ľl- und Gasfeldern zu suchen. Zwei Jahre lang sammelte Hagen in der Praxis Erfahrungen. Als dann jedoch die Firma in Libyen aktiv wurde, verzichtete Hagen sozusagen auf die Gastfreundschaft Gaddafis. ÔÇ×Das war mir damals einfach┬á zu hei├č, und damit meine ich nicht nur die Temperaturen in der W├╝steÔÇť, erkl├Ąrte er.
Ins Ausland zog es ihn dennoch, nach Syrien, Jordanien und in die Ost-T├╝rkei im Auftrag des Deutschen Arch├Ąologischen Institutes. Bis 1988 lebte er aus der Reisetasche, die er regelm├Ą├čig in verschiedene Ausgrabungsgebiete mitnahm.

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