Artikel vom September, 2009

Neue Fraktion gebildet

GEMEINDEVERTRETUNG FDP-Mann verstärkt Abgeordnete von CDU und Feuerwehrtreff

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Neue Fraktion

Dietmar Seibt (FDP), Mitglied der Gemeindevertretung von Birkenwerder, hat die Fraktion gewechselt. Der Jurist ist der Fraktion CDU/Feuerwehrtreff (FWT) beigetreten, die sich nun CDU/FWT/FDP nennt.
Bislang war Seibt in der Fraktion Bürger für Birkenwerder/FDP tätig. „Diese neue Fraktion ist nun  mit fünf Sitzen die stärkste Kraft im Gemeindeparlament von Birkenwerder“, so Fraktionsvorsitzender Norbert Hagen.

Quelle: Märkische Allgemeine

GEMEINDEENTWICKLUNG: Birkenwerder schmiedet Pläne

Der Name ist ein wahrer Zungenbrecher: „Integriertes Gemeindeentwicklungskonzept Birkenwerder“. Was unter so hochtrabender Bezeichnung daherkommt, beschreibt etwas Bodenständiges, das alle Einwohner von Birkenwerder betrifft. Denn das Konzept zeigt auf, an welchen Stellen Birkenwerder mit welchen Projekten entwickelt werden sollte. Und es schreibt die Leitlinien für den Weg dahin und die Prioritäten für eine sinnvolle Reihenfolge fest.
Das Konzept entstand unter Federführung von Sabine Slapa, Geschäftsinhaberin des Büros die Raumplaner. Beteiligt waren viele Einwohner, indem sie Fragebögen ausgefüllt und an Veranstaltungen teilgenommen haben. 120 Interessenten fand allein die Bürgerkonferenz Mitte Juni. Heute präsentiert Sabine Slapa also während einer öffentlichen Bürgerversammlung die Arbeitsergebnisse, darunter die Grundzüge einer Bestandsaufnahme samt Analyse sowie die daraus abgeleiteten insgesamt 30 Projektvorschläge. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Pestalozzigrundschule. Dieser Abend bietet die Möglichkeit zum Mitdiskutieren und mündet in die Sitzung des Ortsentwicklungsausschusses.

30 Projekte, um die Ortsmitte zu stärken, zu entwickeln und zu revitalisieren

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Von Barßel über Syrien nach Birkenwerder

Norbert Hagen liebt seinen Garten, auch wenn sein Beruf als Vermessungsingenieur und vor allem der anstehende Bürgermeisterwahlkampf in Birkenwerder ihm derzeit wenig Zeit lassen, die Idylle zu genießen. Doch eines ist ihm heilig: Zu Hause wird nicht gearbeitet. Lieber bleibt Hagen länger im Büro, was aber so oft nicht der Fall ist. Mit einem Lachen entwaffnet er seine Frau, die gerade etwas entgegnen will.
In Barßel wurde Norbert Hagen 1958 geboren. Nach der Schule kam er zum Studium nach Berlin: Vermessungswesen und Geodäsie. Danach folgte ein Job in der Lagerstättenforschung, um nach abbaufähigen Öl- und Gasfeldern zu suchen. Zwei Jahre lang sammelte Hagen in der Praxis Erfahrungen. Als dann jedoch die Firma in Libyen aktiv wurde, verzichtete Hagen sozusagen auf die Gastfreundschaft Gaddafis. „Das war mir damals einfach  zu heiß, und damit meine ich nicht nur die Temperaturen in der Wüste“, erklärte er.
Ins Ausland zog es ihn dennoch, nach Syrien, Jordanien und in die Ost-Türkei im Auftrag des Deutschen Archäologischen Institutes. Bis 1988 lebte er aus der Reisetasche, die er regelmäßig in verschiedene Ausgrabungsgebiete mitnahm.

Der parteilose Vermessungsingenieur Norbert Hagen will den Chefsessel im Rathaus erobern

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Junghanns: Betriebe nicht drangsalieren

CDU lud zu Diskussionsabend bei Francotyp Postalia / Gewerbe-Netzwerk für Birkenwerder angekündigt

Francotyp Postalia war kürzlich mehrfach in den Schlagzeilen. „Ein richtig guter Ort“ für ein Gespräch über sein Fach, lobte Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU).
Entgegen dem Trend sank in Brandenburg die aktuelle Arbeitslosenzahl. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns bedankte sich dafür am Dienstagabend im Speisesaal von Francotyp Postalia (FP) in Birkenwerder bei den Unternehmern. Diese Worte waren nicht zuletzt auf den Frankier- und Kuvertiermaschinenhersteller gemünzt. Für FP war erst im August ein Standortsicherungspaket geschnürt worden. Im Interesse einer zweijährigen Arbeitsplatzgarantie nahmen Belegschaft und Führungskräfte Einkommenseinbußen in Kauf. Ein Drittel der 380 Beschäftigten stamme aus Birkenwerder, erfuhren die Zuhörer, die den Saal nicht annähernd füllen konnten.
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