Artikel vom August, 2009

Einige Straßen sollen Haupterschließungsstraßen werden

Neuer Status

ausschussvorsitzender_norbert_hagen_2009In Birkenwerder wird es  nun abseits der Bundesstraßen nicht mehr nur Anliegerstraßen geben. Einige Straßen sollen den Status einer Haupterschließungsstraße bekommen. Darauf verständigte sich der Ortsentwicklungsausschuss am Dienstagabend. Auf der Tagesordnung hatte eine erste Diskussion des Entwurfs der Fortschreibung des Verkehrsentwicklungskonzeptes gestanden, das von der Firma Masterplan erarbeitet worden ist. „Das ist eine Anerkennung dessen, was derzeit auf den Straßen passiert“, betonte Ausschussvorsitzender Norbert Hagen im Ergebnis der Analyse der Verkehrsströme. Künftig sollen folgende Straßen die Klassifikation Haupterschließungsstraße erhalten: Hohen Neuendorfer Weg , Stolper Weg vom Hohen Neuendorfer Weg bis zur Havelstraße, die Havelstraße vom Stolper Weg bis zur Industriestraße, die Industriestraße bis zur Gemarkungsgrenze Borgsdorf, der Triftweg, die Frankenstraße , Lindenhof Siedlung, Sacco-Vanzetti-Straße von der B 96 bis zur Brieseallee, die Brieseallee, die Friedensallee vom Am Briesewald bis zur Fichteallee, Unter den Ulmen, die Friedensallee Richtung Ortsteil Briese und die Summter Straße.  Ausschussmitglied Georg Klein erinnert daran, dass beim Erstellen des vorhergehenden Plans bewusst auf eine Straßenklassifizierung verzichtet worden war. Klein musste jedoch eingestehen, dass die Straßen der Gemeinde auch schon damals „verschiedene Funktionen“ hatten. 

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Norbert Hagen zu einem ungewöhnlichen Termin im Bundeskanzleramt bei Angela Merkel

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Norbert Hagen bei Angela Merkel


Der Ortsentwicklungsausschussvorsitzende und Bürgermeisterkandidat Norbert Hagen fand Gehör bei der Bundeskanzlerin Angela Merkel. Man unterhielt sich über die Probleme in Birkenwerder, so auch über eine zukünftig erweiterte und verbesserte Nutzung des S-Bahn- bzw. Regionalbahnhofs in Birkenwerder. Die Bundeskanzlerin stellte einen Besuch in Birkenwerder in Aussicht, wenn das entsprechende Konzept der Gemeinde abgeschlossen ist, um sich vor Ort zu informieren. Für die anstehende Entwicklung und natürlich die Wahl wünschte sie Norbert Hagen viel Erfolg. Weiterlesen »

Sportplatzbau: Erste Pläne beraten

Erste Pläne wurden beraten

Erste Pläne wurden beraten

Bedingungen und Änderungswünsche genannt

Die neue Gemeindesportanlage an der Summter Straße in Birkenwerder könnte den Sportlern ab Anfang 2011 zur Verfügung stehen. Dass dieser Wunsch der Vereine beim aktuellen Planungsstand durchaus realistisch ist, war nur eine Erkenntnis einer Gesprächsrunde, zu der sich am gestrigen Freitag die Beteiligten im Rathaus getroffen hatten. Zur Gesprächsrunde gehörten die Grün-Weiß-Vereinsvertreter Marita Bauer (Leichtathletik) sowie Arne Pfau, Uwe Linz und Roy Seiler (BBC 08), Hauptamtsleiter Ronald Pienkny und Norbert Hagen als Vorsitzender des Ortsentwicklungsausschusses.

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Ohne Schneckenjäger geht nichts

Andrea und Norbert Hagen im Garten

Andrea und Norbert Hagen im Garten

Von der Hochterrasse ihres Hauses Am Mönchberg in Birkenwerder aus bietet sich ein großartiger Blick. Das Augenmerk wandelt zwischen den einzelnen Themen-Beeten hin und her. Vor der Stützwand unterhalb der Terrasse ist ein Steingarten entstanden. Hier teilen sich unterschiedlichste Kräuter und Gewürze die Hängeterrasse, vom Bohnenkraut über Pfefferminze und Oregano bis hin zu Zitronenthymian.

Ein sanft abfallender Hang auf der anderen Seite einer Treppe wird von sorgfältig ausgewählten Gehölzen dominiert. Sattes Dickmännchen-Grün bedeckt den Boden. Rund 40 verschiedene Sträucher und stattliche Bäume sind in dem Garten verteilt. Diverse Sommerblumen bilden die Farbtupfer in einem „italienischen Beet“, dem große Tongefäße Charakter verleihen.

Andrea und Norbert Hagen haben eine wilde Deponie zu einem Park umgestaltet – und Enten helfen ihnen dabei

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Zukunft läst sich gestalten

Jede Aussage und jede Annahme zur Zukunft erfolgt vom gegenwärtigen Standpunkt aus. Erfahrungsgemäß wird mit der Zukunft eng das Bedürfnis der Menschen nach Prognosen, Planungen und Vorhersagen verbunden. Einige Bereiche können sehr genau vorausberechnet werden, wie zum Beispiel die Flugbahn von Himmelskörpern. Lokal ausgedrückt: Unter der Benutzung von aussagekräftigen Zahlen und Fakten der jungen Vergangenheit und der Gegenwart kann unter Berücksichtigung von vorhandenen Erfahrungswerten eine gute Zukunftsprognose abgegeben werden.

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Wirtschaftliche Vernetzung

Wenn die Qualitäten Birkenwerders auch in seiner Struktur und die der Natur liegen, so spielt die örtliche Wirtschaft doch keine untergeordnete Rolle. Die Bereiche Gesundheit, Einzelhandel, Dienstleistung und Tourismus sind bereits heute wichtige Wirtschaftszweige, die es um sinnvolle Ergänzungen zu erweitern gilt. Die Qualität des jeweiligen Angebots ist dabei besonders zu berücksichtigen, um von Niveau her eine regionales Zentrum in diesen Bereichen zu werden. Dabei spielt die Vernetzung der verschiedenen Angebote in einem Segment eine wesentliche Rolle. Hier sollte sich die Gemeinde im Rahmen einer aktiven Unterstützung „einmischen“. Da der Handlungsrahmen durch das auf der Zielgeraden befindliche integrierte Gemeindeentwicklungskonzept mit bestimmt wird, müssen die konkreten Aktivitäten zu diesem Thema von der Reihenfolge her abgestimmt sein. Im Zusammenhang mit dem beschlossenen Bebauungsplan zur Steuerung des Einzelhandels wird ein Einzelhandelsgutachten entstehen. Im Kielwasser dieses Konzeptes wird die Förderung und Vernetzung der Wirtschaftsbereiche erfolgen.

Sportförderrichtlinie auf dem Weg

Neben den Rahmenbedingungen, ausreichend geeignete Sportstätten für möglichst viele Sportarten und Sporttreibende in Birkenwerder, ist die jetzige Sportförderung der Gemeinde aus der Sicht der Aktiven nicht ausreichend und nicht umfänglich organisiert. Dieser Ansatz wurde von mir geprüft. Im Ergebnis ist festzustellen, dass tatsächlich der finanzielle Umfang der Sportförderung in der Gemeinde Birkenwerder eher bescheiden ist, zumindest im direkten Vergleich mit unseren Nachbargemeinden. Darüber hinaus ist bis dato die Förderung zumindest für einen Außenstehenden eher undurchsichtig organisiert. Um diesen Zustand abzustellen, galt es zu handeln, insbesondere  im Hinblick auf die bevorstehenden Investitionen im Bereich Sportstätten. Durch einen Antrag meiner Fraktion wurde die Verwaltung im Juli beauftragt, die neue Sportförderrichtlinie so rechtzeitig zu erarbeiten, dass bei der Haushaltsplanung für das Jahr 2010 die Kosten berücksichtigt werden. Gemeinsam mit den Sportlern werde ich den laufenden Prozess begleiten,und ich gehe davon aus, dass im September / Oktober diesen Jahres Vollzug gemeldet werden kann.

Sportplatz wird verlagert

Die Einen sagen, es sei bereits zehn Jahre diskutiert worden, die Anderen behaupten, es seinen erst drei Jahre gewesen. In der vergangenen Legislatuperiode haben sich die Ausschüsse des Gemeindeparlaments  intensiv mit dem Thema befasst. Ja, es gab sogar einen zeitweilige Arbeitsgruppe “Ortszentrum” der Gemeindevertretung, die sich ausschließlich mit dem Thema befasst hat. Im Ergebnis ist der Beschluss 50/367/2008 der GVV herausgekommen, der den Ausbau des Rathaussportplatzes und die Herrichtung eines Vereinsgebäudes auf dem jetzigen Gelände gegenüber dem Rathaus vorsah. In der Bevölkerung und insbesondere auch bei den Sportlern nachgefragt, ergab sich ein völlig anderes Bild. Diese Fakten anerkennend wurde von meiner Fraktion im Rahmen der Ortsentwicklung ein zielführender Prozess eingeleitet, der in der Juli-Sitzung der Gemeindevertretung zur Aufhebung des alten Beschlusses geführt hat und den neuen Standort für eine kommunale Sportanlage auf einem eigens dafür bereits im Jahre 1995 erworbenen Grundstück in der Summter Straße festschreibt.

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Gesellschaftliche Größe

Die Bedeutung des Sports ist weitreichend, seine sozialen Freizeit-, Gesundheits-, Bildungs- und Erziehungswerte sind wissenschaftlich belegt und allgemein anerkannt. Der Sport vermittelt wertvolle Grunderfahrungen, er dient der Verständigung der Menschen und fördert das soziale Engagement. Seine vielfältigen Erscheinungsformen sind wichtiger Bestandteil des kommunalen Lebens. Was liegt also näher, als dem Sport in Birkenwerder endlich einen guten „Rahmen“ zu geben. Die zahlreichen Gespräche, die ich in der Vergangenheit mit Sportlern unterschiedlicher Disziplinen geführt habe, haben einige Defizite in der Praxis der zurzeit gültigen Förderrichtlinie für Vereine und Verbände gezeigt. Es gilt anzuerkennen, dass es die Aufgabe der Gemeinde ist,  für  die notwendigen Rahmenbedingungen im Rahmen der jeweiligen Haushaltsmöglichkeiten zu sorgen. Nur so ist gewährleistet, dass die ehrenamtlich Aktiven wie auch die Sportler selbst ihren so wichtigen Beitrag zum kommunalen Leben leisten können. Zwei Dinge waren vordergründig wichtig:  einmal die Sportstättensituation und zum anderen die Unterstützung der Vereine durch die Gemeinde. Beide Themenbereiche wurden beherzt angegangen und befinden sich in der Umsetzungsphase.

Förderung des Ehrenamtes

Die örtlichen Vereine und Verbände stellen mit ihrem ehrenamtlichen Engagement eine wesentliche Säule der kommunalen Gemeinschaft dar. Ohne das ehrenamtliche Engagement der vielfältigen Vereine wäre Birkenwerder in vielerlei Hinsicht ärmer. Gerade im Bereich der Kinder- und Jugendförderung  wird eine unverzichtbare Arbeit geleistet. Um dieser Tatsache Rechnung zu tragen, hat meine Fraktion in der Juli-Sitzung des Parlament einen entsprechenden Beschlussantrag eingebracht,  um den Aktiven einen würdigen Rahmen zu ermöglichen.

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