Ein Lädchen fürs Herz: My Cottage eröffnet

Norbert Hagen gratuliert Sigrid Michalik zur Eröffnung

Norbert Hagen gratuliert Sigrid Michalik zur Eröffnung

Von einer Freundin hatte Sigrid Michalik erfahren, dass in Birkenwerder ein kleiner Laden leer steht. In optimaler Lage neben dem Kaffeehaus in der Clara-Zetkin-Straße 19 unweit vom S-Bahnhof. Da griff die 54-jährige Kauffrau zu. Die Kunden ihrer Kräutergärtnerei in der Nähe von Schloss & Gut Liebenberg, die oft von weit her kamen, hatten immer wieder den Wunsch geäußert, sie möge „ein Stück näher rücken“. Das ist nun geschehen.
Die Berlinerin, die mittlerweile in Freienhagen lebt, hat vor kurzem „My Cottage“ eröffnet und empfiehlt sich mit Dingen, „die das Leben schöner machen“ – ein bisschen romantisch, ein bisschen edel, ein bisschen rustikal.

Im liebevoll dekorierten Laden steckt viel Herzblut. Und er verrät, dass sein Betreiberin Katzen mag und ein Faible für den englischen Landhausstil hat. „Ich bin sehr nett begrüßt worden“, freut sich die Geschäftsfrau und hat mehrfach von den Kunden gehört: „Wir wollen, dass Sie bleiben“. Birkenwerder kämpft um die Attraktivität des Ortszentrums, zu der Sigrid Michalik mit ihrem Laden ein gutes Stück beigetragen hat, wie der Vorsitzende des Ortsentwicklungsausschusses, Norbert Hagen, anerkennend urteilte. Sie gibt das Kompliment zurück: „Birkenwerder ist ein schöner Ort“.

Die ersten Wochen beschreibt Sigrid Michalik als „Kennenlern- und Zuhörerphase.“ Sie möchte wissen, was ankommt und was die Kunden wünschen. Als erstes hat sie ihre Öffnungszeiten verändert. „Ich habe gemerkt, dass nach 18 Uhr noch viele Birkenwerderaner mit der S-Bahn von der Arbeit in Berlin nach Hause kommen“, berichtet die Kauffrau. Deshalb schließt sie ihr Geschäft am Donnerstag und Freitag erst um 19 Uhr und hat am Sonnabend bis 16 Uhr geöffnet. „Wir sind Dienstleister und müssen uns nach dem Kunden richten“, so ihr Anspruch. Vorerst steht sie allein im Laden, und deshalb ist am Montag geschlossen.
Siegrid Michalik freut sich schon jetzt auf den Herbst mit seinen satten Farben – die sich dann auch in ihrem Angebot widerspiegeln werden. Und natürlich auch Weihnachten.

Quelle: Helga Gerth, Märkische Allgemeine