Die Briese hat viele Freunde

Norbert Hagen hilft mit beim Brieseputz

Norbert Hagen hilft mit beim Brieseputz

Naturschutz Arbeitseinsatz mit mehr als 60 Teilnehmern in Birkenwerder

Die Briese verknüpfte die Helfer beim Arbeitseinsatz am Wochenende als „grünes Band der Sympathie“. Mehr als 60 Einwohner waren dem Aufruf zum Frühjahrsputz im Briesetal gefolgt, den die CDU-/FWT-Fraktion vertreten durch ihren Abgeordneten Klaus Rönnebeck initiiert hatte. Sie hatten sein Anliegen verstanden, dass es um eine überparteiliche Aktion zur Säuberung des schönsten Fleckchens von Birkenwerder geht und um die Stärkung des Wir-Gefühls in der Gemeinde. Vertreter vieler Vereine im Ort – von den Anglern über den Jugendclub bis hin zu den Sportlern und Senioren  -,  Mitglieder des Jugendclubs, der Gemeindevertretung, Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde und auch der Bürgermeister hatten sich die Arbeitssachen übergestreift und Hand angelegt.

Die Briese war in vier Abschnitten eingeteilt worden. Kurz nach 9 Uhr schwärmten die Helfer vom Treff am Feuerwehrdepot aus. Der rund vierstündige Einsatz hat sich gelohnt. Am Ende waren vier Container (je 2,2 Kubikmeter) gefüllt, einer davon nur mit Bauschutt,  ein 2,5-Tonnen-LKW mit Schrott und einem Multicar. Nach getaner Arbeit traf man sich auf dem Gelände des Jugendclubs „Corn“, um den Einsatz gemütlich mit einem Grillwürstchen ausklingen zu lassen. Rönnebeck dankte nicht nur allen Mitstreitern, sondern auch der Gemeindeverwaltung für ihre Unterstützung mit Containern, Schutzhandschuhen und Müllsäcken. Das Bauhofteam wird keine Überstunden vom Einsatz abrechnen, die Mitarbeiter betrachten ihr Tun als eine freiwillige gute Tat. Für den Fall der Fälle, es hätte eine kleine Verletzung gegeben, war man am Sonnabend auch gerüstet: mit einem Azubi des dritten Lehrjahres der Asklepios Klinik. „Wir werden nächstes Jahr wieder einen Einsatz an der Briese machen“, ist Rönnebeck nach dem diesjährigen Erfolg überzeugt. Allerdings soll er schon im März stattfinden. Dann sei die Natur noch nicht so weit und der Unrat besser auszumachen.

Quelle: Märkische Allgemeine