Artikel vom Mai, 2009

Die Meinung der Betroffenen ist gefragt

Norbert Hagen diskutiert die Fragebogenaktion

Norbert Hagen diskutiert die Fragebogenaktion

Größere Resonanz erhofft

Ein „gesundes Anfangsmisstrauen“ registrierte Gemeindevertreter Norbert Hagen bei den Bewohnern unausgebauter Straßen in Birkenwerder. Gemeinsam mit der Gemeindevertretung hat der Vorsitzende des Ortsentwicklungsausschusses Ende April an zirka 600 Haushalte einen Fragebogen verschickt. Die Betroffenen werden darin nach ihren Grundvorstellungen zum Zeitpunkt sowie zur Art und Weise eines möglichen Straßenausbaus befragt. Themenbereiche: Fahrbahn, Gehweg, Beleuchtung, Begrünung, Zufahrten sowie Grundstücksentwässerung. Bislang seien nicht nur recht wenige Rückmeldungen eingegangen, sondern die bisherigen Befragungsteilnehmer hätten sich überwiegend auch gegen einen zeitnahen Straßenausbau ausgesprochen. Das sagte Norbert Hagen gestern, nachdem er gut 100 ausgefüllte Fragbögen „quergelesen“ hatte. Ein anderes Bild zeichne sich lediglich in zwei Straßen in der Niederheide ab.

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Anwohner dürfen sich etwas wünschen

Birkenwerder: Fragebogenaktion zum Straßenausbau in der Gemeinde

Wie soll die Straße vor der Haustür ausgebaut werden? Mit Pflaster oder Asphaltdecke, mit oder ohne Gehweg, mit Beleuchtung, mit Begleitgrün, mit Grundstücksentwässerung oder nicht? Ein Fragebogen mit diesen und noch mehr Fragen ging Anfang Mai an diejenigen Anwohner in Birkenwerder, deren Straßen bisher noch nicht ausgebaut wurden. Mehr als hundert Antworten seien bereits bei der Gemeinde abgegeben worden, freut sich Norbert Hagen (CDU), Vorsitzender des Ortsentwicklungs-Ausschusses. Er hat die Aktion initiiert. Herr Hagen erklärt sein Anliegen mit einem Anschrieben, das an die betroffenen Bürger ging.

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Die Briese hat viele Freunde

Norbert Hagen hilft mit beim Brieseputz

Norbert Hagen hilft mit beim Brieseputz

Naturschutz Arbeitseinsatz mit mehr als 60 Teilnehmern in Birkenwerder

Die Briese verknüpfte die Helfer beim Arbeitseinsatz am Wochenende als „grünes Band der Sympathie“. Mehr als 60 Einwohner waren dem Aufruf zum Frühjahrsputz im Briesetal gefolgt, den die CDU-/FWT-Fraktion vertreten durch ihren Abgeordneten Klaus Rönnebeck initiiert hatte. Sie hatten sein Anliegen verstanden, dass es um eine überparteiliche Aktion zur Säuberung des schönsten Fleckchens von Birkenwerder geht und um die Stärkung des Wir-Gefühls in der Gemeinde. Vertreter vieler Vereine im Ort – von den Anglern über den Jugendclub bis hin zu den Sportlern und Senioren  -,  Mitglieder des Jugendclubs, der Gemeindevertretung, Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde und auch der Bürgermeister hatten sich die Arbeitssachen übergestreift und Hand angelegt.

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Schule und Hort brauchen mehr Platz

Norbert Hagen drückt die Schulbank

Norbert Hagen drückt die Schulbank

Sozialausschuss Birkenwerder besucht Klassenzimmer

Wie die Kinder benahmen sich am Montagabend die Mitglieder des Sozialausschusses in Birkenwerder. Kein Wunder: Die Lokalpolitiker nahmen artig Platz im Klassenraum einer sechsten  Klasse der integrativ-kooperativen Pestalozzi-Grundschule. Die Rolle der Lehrerin übernahm dabei die Ausschuss-Vorsitzende Bärbel Lange (Linke). Als Gastdozent trat Schulleiter Uwe Stapel auf.

Und damit war dann Schluss mit lustig. Stapel stellte kurz seine Schule, die mehr als 500 Kinder besuchen, vor. Dabei wurde schnell deutlich, dass die Grundschule aus allen Nähten platzt. Es fehlt an Fachräumen und an Klassenzimmern. Deshalb will die Gemeinde den im vergangenen Jahr eröffneten Gymnastikraum aufstocken. Finanziert werden soll die Maßnahme, die mit der energetischen Sanierung des Gebäudes einhergehen soll, mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II. Eine Entscheidung darüber ist aber noch nicht gefallen.

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Platznot in Schule und Hort

schule_lie2380_600x400Ausschuss tagte vor Ort

Birkenwerder hat ein „Luxusproblem“. Aufgrund der zuziehenden jungen Familien reicht der Platz an der Grundschule (mit Ganztagsangebot) und Hort schon wieder nicht mehr aus. Mit Beginn des kommenden Schuljahres verlassen zum Beispiel drei 6. Klassen die Schule, aufgenommen werden jedoch vier neue 1. Klassen. Zudem startet die Bildungsstätte mit dem neuen Schuljahr  mit der flexiblen Schuleingangsphase (Flex). Derzeit lernen hier 502 Schüler, darunter 46 mit sonderpädagogischem Förderbedarf.

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