„Zweifellos der richtige Weg“

Birkenwerder hat PlanungsbĂŒro beauftragt / „die raumplaner“ sollen Entwicklungskonzept fĂŒr Ortszentrum erarbeiten

Vielleicht können „die raumplaner“ dem Ortszentrum von Birkenwerder wieder Leben einhauchen. Norbert Hagen (CDU),  der Vorsitzende des Ortsentwicklungsausschusses, zeigte sich in der Sitzung am Dienstag jedenfalls zuversichtlich. Denn nach all den BemĂŒhungen der vergangenen Jahre war das PlanungsbĂŒro aus OberkrĂ€mer unter der Leitung von Diplom-Ingenieurin Sabine Slapa beauftragt worden – und sogar schon fleißig.  Der Leitfaden fĂŒr die Erarbeitung eines Gemeindeentwicklungskonzeptes wurde im Ausschuss vorgestellt. Am Ende der Arbeit soll ein Aktionsplan fĂŒr die Gemeinde entstehen, der darstellt, mit welchen Maßnahmen das Ortszentrum belebt, weiterentwickelt und gestĂ€rkt werden kann. Ein großes Ziel ist es beispielsweise, Birkenwerders IndividualitĂ€t zu stĂ€rken. Die Wohn- und AufenthaltsqualitĂ€t soll verbessert, der gewerbliche Leerstand reduziert werden. Vielleicht lassen sich auch neue Potentiale erschließen, relevante Akteure finden.
FĂŒr private Investoren soll Birkenwerder attraktiver gemacht werden – beispielsweise mit zusĂ€tzlichem Parkraum und schöneren LandschaftsrĂ€umen im Zentrum. Insgesamt spielten aber alle ökonomischen, kulturellen, sozialen und ökologischen Aspekte eine Rolle. Die derzeitige stĂ€dtebauliche Entwicklung des Ortszentrums und die Bereiche Soziales, Sport, Jugend, Familien und Senioren hĂ€tten PrioritĂ€t, beschreibt das Konzept.
Das PlanungsbĂŒro wird mit statistischen Daten und Bestandsanalysen und so beispielsweise die Bevölkerungsstruktur feststellen und den Wirtschafts- und Arbeitsmarkt erschließen. Auch das bĂŒrgerliche Engagement und bestehende Netzwerke seien bedeutend fĂŒr die Planung. „die raumplaner“ wollen auch GesprĂ€che mit Vertretern einzelner Bereiche fĂŒhren und spĂ€ter sogar eine ganze BĂŒrgerkonferenz abhalten. Über eineinhalb Tage soll auf dieser mit interessierten BĂŒrgern und potentiellen Akteuren der Fremdblick des PlanungsbĂŒros mit dem Eigenblick der BĂŒrger verglichen werden. Es wird einzelne Arbeitsgruppen und Workshops geben, an deren Ende das Aktionsprogramm fĂŒr die Gemeinde entstehen soll. Dieses wird voraussichtlich im September fertig sein, die Umsetzung der Maßnahmen soll unmittelbar folgen, sagte Norbert Hagen. „Ohne Zweifel ist das der richtige Weg“. Außerdem sei keine Bebauung des SportplatzgelĂ€ndes vorgesehen. „Gleichwohl gilt es, den Sportlern Bedingungen mit einer vernĂŒnftigen Perspektive zu schaffen“, betonte Hagen. FĂŒr den Standort Summter Straße werde derzeit das Baurecht geprĂŒft. Im GesprĂ€ch seien aber auch andere  Orte. Nach wie vor ist es geplant, einen Sportplatz in 2010 fertig zu stellen.

Quelle: Oranienburger Generalanzeiger